Nordbayerische Meisterschaften U20/U16 - Fürth

Sack voll Bestleistungen

Nachdem die Woche zuvor noch die Aktiven der Leichtathletikszene um die Nordbayerischen Titel kämpften, ging es nun für die Nachwuchssportler der Altersklassen U20 und U16 an den Start. Neben fünf U16 Startern konnten auch drei U20-Athletinnen ihren ersten Wettkampf absolvieren.

Den Auftakt lieferte frühmorgens Neuzugang Nele Gösl (W15). Bei ihr standen zu Beginn die 60 m Hürden auf dem Programm. Trotz eines Sturzes auf der Nebenbahn und noch ausbaufähiger Hürdentechnik ließ sich Nele nicht davon abbringen und absolvierte die 60 m in einer neuen Bestleistung von 10,31 sec.

Kurz darauf ging es dann auch schon weiter zum Weitsprung. Zu Beginn war es noch ein sehr zäher Einstand, mit 4,15 m und 4,39 m blieb sie deutlich hinter ihren Möglichkeiten. im dritten Versuch kam die erhoffte Befreiung und der Sprung für den Endkampf - 4,84 m bedeuteten zu diesem Zeitpunkt auch noch Bestleistung.
Nach einigen technischen Korrekturen gelang dann zudem auch mit 4,94 m im fünften Versuch die erhoffte Qualinorm für die "Bayerischen" - am Ende Platz 4 von 19 Athletinnen, lediglich fünf Zentimeter auf den Bronzerang.

Anschließend schnürten die Jungs Veit Bestle und Christoph Hanné (M13) ihre Sprintspikes. Beide zeigten bereits im Vorlauf, dass sie gut aufgelegt sind und brachten jeweils eine weitere Bestleistung ins Ziel. Christoph qualifizierte sich darüber hinaus auch noch für das Finale wo er sich Platz 7 erkämpfte!
Im darauffolgenden Weitsprung mussten Beide in die nächste Altersklasse hochgemeldet werden, da die Disziplin in ihrer Klasse nicht ausgeschrieben war. Am Ende konnten auch hier jeweils zwei Bestleistungen mit nach Hause genommen werden. Veit steigerte sich auf 4,16 m und Christoph auf 4,12 m.

Christoph's letzte Disziplin waren die 800 m, mit müden Beinen konnte er nicht das gute Anfangstempo durchhalten, am Ende Rang 5 in 2:45,59 min.

Antonia Müller und die drei Neulinge Chiara Sommer, Pauline Kolb sowie Emilia Lux stellten sich nur der kürzesten Sprintdistanz. Antonia gelang ebenfalls eine satte Leistungssteigerung auf 9,42 sec. Sommer, Kolb und Lux liefen in 9,07 sec, 9,85 sec und 9,94 sec ins Ziel.

Die abschließenden 800 m der W14 sollten eigentlich nochmal ein Highlight werden, nachdem zu Beginn noch drei Läufe angesetzt waren, wurden diese letztendlich dann auf Zwei aufgeteilt. Dementsprechend voll und eng ging es auf der verkürzten Rundbahn zu. Amelie Brandl kam leider nicht richtig in den Lauf rein wie erhofft. Nachdem auch der Lauf nicht besonders schnell war blieb sie am Ende mit 2:34,58 min unter ihren Möglichkeiten.