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Bayerische Meisterschaften - Erding

Paukenschlag vom Staffel-Quartett

Den ersten Tag der weiß-blauen Meisterschaften im Sepp-Herberger-Stadion eröffneten die Kurzsprinter über die 100 m. Hier konnte Sich gleich zu Beginn Nele Gösl mit dem 2. Platz in ihrem Vorlauf nicht nur über einen sicheren Finaleinzug freuen – zudem gab es auch eine Bestleistung obendrein. Hanna Roth blieb hier mit 13,57 sec leider unter ihren Möglichkeiten.

Im Zwischenlauf konnte Gösl erneut unter Beweis stellen, dass sie nun im Club der 12er-Zeiten angekommen ist. Am Ende schrammte sie um zwei Hundertstel und um einen Platz knapp am Finale der Top 8 vorbei. Dennoch konnte sie hier ihre Bestleistung auf nun 12,94 sec erneut drücken.

Die Temperaturen stiegen im Verlauf des Tages weiter an, auch der Spannungsbogen. Es stand die Stadionrunde mit Amelie Brandl auf dem Programm. Während es vor wenigen Wochen in Walldorf nicht ideal lief, konnte sich Brandl nun mit Bronze belohnen. In zwei Wochen stehen dann für sie die zweiten Deutschen Meisterschaften in Ulm an – die Chancen stehen gut, dass es hier wieder richtig schnell wird. Johanna Westphal-Luther kam in 64,92 sec auf Rang 11 ins Ziel.

Zwischenzeitlich konnten dann auch die Dreispringerinnen in den Wettkampf eingreifen. Hier ging Carina Beraz ebenfalls in der U18 an den Start. Der Schützling von Tina Pröger scheiterte bereits in Herzogenaurach denkbar knapp um lediglich fünf Zentimeter an ihrer ersten Norm für die nationalen Titelkämpfe. Nach einem Dreisprung-Krimi konnte sich Beraz im letzten ihrer sechs Versuche noch vom Bronzerang auf den Silberrang schieben und sich über ihre erste Bayerische Medaille freuen. Sie überbot im letzten Versuch die Fürtherin Elisa Schmeling um 3 Zentimeter und landete erneut bei 11,55 cm – leider fehlten erneut fünf Zentimeter zur Norm.

Nachdem die 4x100 m Staffel bei den Hallen-Titelkämpfen noch aufgrund eines Corona-Falles geplatzt ist, sollte es nun unter dem Freilufthimmel klappen. Während das Quartett für wenigen Wochen noch unangefochten den Mittelfränkischen Titel einsacken konnte, stellten die „Bayerischen“ den Abschluss des Staffelprojekts dar. In den vergangenen Trainingseinheiten wurden die Wechsel bis auf das Maximum ausgereizt, sodass am Ende hoffentlich eine neue Bestzeit auf dem Ergebnistablo steht. Am Ende war es ein heißes Rennen, bis kurz vor Ziel lag man auf dem Silberrang und wurde dann leider noch von der LAG Mittlere Isar und der LG Augsburg abgefangen. Am Ende schrammte das Quartett um Roth – Gösl – Brandl – Westphal-Luther um sechs Hundertstel an ihrer Medaille vorbei. Dennoch war im Ziel die Freude rießig, es ist nicht nur ein neuer Zirndorfer Rekord, sondern die erste Norm für die Deutschen Meisterschaften seit mehreren Jahrzenten!

Den Abschluss des ersten Tags bildeten dann wieder die Dreispringerinnen – dieses Mal Katharina Weinberger und Tina Pröger bei den Frauen. Pröger war bereits nach ihrem zweiten Versuch mit 11,92 m nicht mehr vom Goldrang zu verdrängen. Dennoch legte sie im letzten Versuch mit 12,26 m etwas drauf und das musste zu diesem Zeitpunkt auch sein. Denn zuvor sprang Giovanna Berto als Zweitplatzierte ebenfalls 12,17 m. Weinberger komplettierte das Ergebnis mit Rang 7.

Bereits früh musste Tina Pröger das Hotelzimmer verlassen, denn ihr Weitsprung eröffnete um 10 Uhr den zweiten Tag der Meisterschaften. Auch hier konnte sie wieder dank ihrer Routine und der geforderten Coolness sich im vorletzten Sprung an der Eckentalerin Mara barwitzki mit 5,56 m auf den Bronzerang vorschieben. Der Sieg ging an die Münchnerin Lavinja Jürgens in 5,68 m. Für pröger war es die 71 Bayerische Medaille – tags zuvor konnte sie sich im Dreisprung sogar ihre 45. Goldmedaille bei einer Bayerischen Meisterschaften umhängen lassen!

Anschließend gingen die 200m Sprints der weiblichen Jugend U18 über die Bühne. Am Ende konnte sich hier alle Zirndorferinnen über eine neue Bestleistung freuen. Mit ihrem Vorlaufssieg konnte sich Amelie Brandl mit 26,16 sec sicher für das Finale qualifizieren. Im Finale konnte Brandl sich bis auf Rang 4 vorschieben. Der Sieg ging an die Bundeskaderathletin Elena Schernhardt in 24,67 sec.

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